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Alt 01.04.2010, 22:26   #4   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.880
AW: Boyle-Mariotte-Gesetz

Zitat:
Ist nun überhaupt noch klar was ich nicht verstehe?
ich denke ich verstehe was dich irritiert:
du erwartest gem. Boyle-Mariotte einen ausdruck der form

p(H2)*V(H2) = p(irgendwas) * V (irgendwas)

du findest stattdessen :
p(H2)*V(irgendwas)= p(irgendwas) *V(H2)
bzw. nach V(H2) aufgeloest V(H2)=p(H2)*V(irgendwas)/p(irgendwas)

mithin seitenvertauschte indizes, und das geht dir nicht ein weshalb Boyle-Mariotte hier diese form annimmt.

ich wiederhole sinngemaess meine antwort aus dem ersten post: auch wenn es wegen "druck*volumen = druck* volumen" so SCHEINT als haettest du es hier mit B.M zu tun: es IST nicht so (du erkennst das eben ja auch grade daran dass die indizes NICHt wie bei B.M. liegen)

vielmehr hast du es hier mit einer variante des Dalton'schen partialdruckgesetzes zu tun: p(1)/p(ges.)= n(1)/n(ges)
wenn du naemlich gedanklich wasserstoff und wasserdampf "in zwei getrennte bereiche " deines gesamtvolumens auseinandersortierst, so erhaeltst du rechnerisch zwei teilvolumina welche jedes der gase unter dem gesamtdruck stehend einnehmen wuerde, wenn sie denn getrennt waeren.
ueber dieses rechnerische hilfsvolumen bestimmst du dir dein n(H2), usw...

unter diesen bedingungen gilt sodann eben auch in erweiterung von Dalton
n(1)/n(ges) = V(1)/ V(ges.) --> V(1)= n(1)* V(ges.) / n (ges.)

mit andern worten: die unterschiedliche form hat ihre ursache darin, dass du den sachverhalt aus dem Dalton'schen partialdruckgesetz herleiten musst, und nicht aus Boyle-Mariotte

soweit alles etwas entkrampfter?

gruss

ingo
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