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Alt 30.03.2010, 08:03   #7   Druckbare Version zeigen
Marvellous Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Mischbarkeit von flüssigem Ethan

Guten Morgen allerseits!

Zitat:
Zitat von Kalomel Beitrag anzeigen
Auf Wikipedia steht, dass Ethan gut in Ethanol löslich ist; Wikipedia ist aber nicht die "Literatur" der Wahl....
Hmm.. kannst du einen Link dazu posten (falls das erlaubt ist), oder sagen auf welcher Wiki-Seite du das gelesen hast? Ich habs nicht gefunden, aber vllt. ist dort ja Literatur angegeben..!?


Zitat:
Zitat von Kalomel Beitrag anzeigen
Das kommt mir ein bisschen spanisch vor. Die intermolekularen Wechselwirkungen sind doch viel größer, wenn beide mischbar sind als bei nicht mischbaren - oder? Wenn die daraus resultierenden Anziehungskräfte größer sind, dauert der Austausch (an der Oberfläche) logischerweise länger. Allerdings weiß ich nicht wie es ist, wenn das Lösungsmittel eine gewisse Schichtdicke des Gels durchdringen muss, um entfernt zu werden. Kann sein, dass das der langsamste Prozess ist (zumindest in meiner Vorstellung ).
Also wenn Lösungsmittel und Extraktionsmittel nicht mischbar sind, wäre die einzige effektive Triebkraft für einen Austausch eine bevorzugte Benetzung der Substratoberfläche mit Extraktionsmittel, so dass es zu einer Verdrängung des Lösungsmittels kommt. Wenn aber LöMi und ExMi gut mischbar sind kann man dem ganzen System etwas Zeit geben, dann tauscht man LöMi/ExMi-Gemisch gegen frisches ExMi, wartet wieder etwas, tauscht wieder gegen frisches ExMi und so weiter. Im Zweiten Falle ist man mehr oder minder auf der sicheren Seite was den Austausch betrifft. Im ersten Fall ist der ganze Prozess dagegen sehr stark Substrat- bzw. Oberflächenabhängig, und probieren geht nicht unbedingt über studieren, wenn es sich um wertvolles Probenmaterial handelt.

Beste Grüße,
MArv
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