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Alt 27.03.2010, 19:50   #2   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.685
AW: Kaliumchlorat und Aktiviertes titan

zu 1. Kohleelektroden würden durch das Chlorat oxidiert und das Chlorat reduziert werden.

zu 2. Du meinst dimensionsstabile (DSA-) Anoden, die als Ersatz für Platin- oder Graphitanoden z.B. für die Chloralkalielektrolyse verwendet werden? Das sind im Prinzip Titananoden, die mit einem dünnen Film halbleitenden TiO2 überzogen sind (zum Teil mit Molybdän etc. dotiert; (manchmal überzieht man sie auch mit halbleitenden Oxiden anderer Metalle wie Zinnoxid ) und meist mit Edelmetall-Elektrokatalysatoren katalysiert sind.
Dazu findet man in der Patentliteratur viele Details bei den Patentämtern.

Im Prinzip wird ein Titanblech mit einer Lösung von z.B. Zinn(IV)-chlorid, Ammoniummolybdat, z.B. Rutheniumchlorid und Salzsäure in Butanol eingepinselt und bei ca. 460°C in Heissluft eingebrannt.
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Vena lausa moris pax drux bis totis
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