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Alt 19.03.2010, 20:21   #8   Druckbare Version zeigen
LordVader Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.480
AW: Osmose bei/mit festen Stoffen

Na schön, wenn einer mit seinem Patent angibt, ohne dass es nachvollziehbar besser ist, mag es tatsächlich einen Klagegrund geben. Nur ob das Erfolg hat, wird vom Verständnis des Richters abhängen. Wenn der Patentinhaber nämlich nur mit mikroskopischen Unterschieden argumentieren kann, die makroskopisch (worauf es ankommt) keine Unterscheidung zu einem anderen Verfahren erlauben, wird man die (mir unbekannte Werbeaussage) prüfen müssen.
Aber so wie ich das verstehe, geht es auch nicht um diese Firma, sondern darum, dass eine dritte die Mandantin beschuldigt, falsche Aussagen zu treffen, und diese eben mit dem (Elektronen)mikroskop nachweisen möchte?
Zu prüfen wäre meiner Meinung nach erstmal, woher der Kläger seine Haare überhaupt bezieht.
Ich weiß nicht, was du schon in diesem Fall unternommen hast und möchte dir natürlich auch nicht in dein Geschäft reden, aber das sind halt Fragen, die sich mir als Laie beim Nachdenken so stellen.
Zur Chemiefrage kann ich dir leider nicht viel weiterhelfen, da ich mich wie gesagt in diesem Themengebiet nicht gut auskenne. In Wikipedia steht mal prinzipiell nur dieses Verfahren, wobei sie natürlich jeder Vollständigkeit und wissenschaftlicher Tiefe entbehrt. Google bringt wahrscheinlich mehr, da dort auch wissenschaftliche Publikationen aufgelistet würden, die als Einstieg sicher nicht verkehrt sind.
Ansonsten: abwarten, ob ein auf diesem Gebiet besser Bewanderter noch hier hereinschaut.
Ein Nachweis, mit welcher Methode gebleicht wurde, dürfte bei gründlicher Aufarbeitung schwer fallen.
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"Mit den Füßen im Zement, verschönerst du das Fundament"
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