Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 09.03.2010, 15:20   #4   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.883
AW: Verdrängung von Raumluft durch Entleerung einer Stickstoffflasche

Zitat:
In der Raumluft befindlicher Stickstoff ist dann ja Vr x 0,78 (Wenn man von 78% Stickstoffanteil in der Luft ausgeht) = 160,793m³
Dazu kommen dann noch die 15,061m³ aus der Flasche was Zusammen zu
175,854m³ wird. Und dieser Wert dividiert durch das Volumen des Raumes ergibt nun meinen Stickstoffgehalt in % , also 85,3% .
nein, da bin ich nicht einverstanden

du wolltest ja fuer worstcase unterstellen, dass die entwickelte stickstoffmenge dann eben raumluft ersetzt, indem reine raumluft ausgetrieben wird.

daher hast du schlussendlich nur noch (206,1455 - 15.061) m3 luft + 15.061 m3 stickstoff
die 191.0845 m3 luft enthalten sodann 149.04591 m3 stickstoff, was dann eben zuzueglich des flaschen-stickstoffs insgesamt ~ 164.1 m3 stickstoff im raumvolumen, mithin ~ 79.6% ergibt


dein beispiel waere dann korrekt gerechnet gewesen, wenn du die tuer versiegelst und den raum unter ueberdruck setzt, und zusaetzlich vergisst die % wegen des hoeheren drucks zu korrigieren

der stickstoff, der in der ausgedrueckten luft mit nach draussen getrieben wird macht hier den grossen prozentualen unterschied aus: feed and bleed!

insofern hast du nur einen vergleichsweise geringen anstieg der stickstoff-konzentration im raum (bzw. abfall des sauerstoff-partialdrucks, was ja das eigentliche problem darstellt), sowas bekommst du auch locker hin wenn die kerzen am weihnachtsbaum brennen und die stube mollig-warm abgedichtet ist..

ist die sache mit dem tuerspalt nun noch wichtig? den dadurch wirds allenfalls besser, nicht schlimmer...
gruss

ingo

Geändert von magician4 (09.03.2010 um 15:27 Uhr)
magician4 ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige