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Alt 04.03.2010, 20:09   #7   Druckbare Version zeigen
Viewty  
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Beiträge: 13
AW: Elektrolyse - Überspannung - benötige Hilfe...

Zitat:
Zitat von Viewty Beitrag anzeigen
Mittlerweile bin ich wieder der Meinung, ich muss die Überspannung erst ganz am Ende noch dazurechnen...

Das ist wohl doch richtig so...

Also mal ganz von vorne:


Kathode:
1. Möglichkeit: Pb2+ + 2e- -> Pb
2. Möglichkeit: 2H+ + 2e- -> H2

Anode:
4OH- - 4e- = 2H2O + O2

Kathode:
UH(Pb/Pb2+) = 0,13 + 0,059V/2 * lg 0,01 = -0,189V
UH(H2/H+) = 0 + 0,059V/1 * lg 0,01 (?) = -0,118V

Anode:
UH(4OH- / O2) = 0,4 + 0,059V/2 * lg 0,01 = 0,341V

Dann ausrechnen, wie die Spannung wäre, wenn Blei reduzieren würde:
Akzeptor - Donator, also 0,341 V - ( - 0,189 V) = 0,53 V

Dann ausrechnen, was wäre wenn Wasserstoff reduzieren würde:
Akzeptor - Donator, also 0,341 V - ( - 0,118 V) = 0,459 V
Dann allerdings noch - 0,05 Volt Überspannung, also 0,454 V.

--> Also reduziert wasserstoff, da weniger Spannung benötigt wird als bei Blei

Soweit richtig, soweit so gut, soweit alles verstanden!

ABER jetzt kommt die Sache:

Wenn ich jetzt halt eine Quecksilber-Elektrode habe und keine platinierte Platin-Elektrode, dann habe ich eben keine Überspannung von -0,05 V, sondern von -1,15 V. Und dann müsste ich ja rechnen 0,459 V + (- 1,15V) = und da käme eben ein negativer Wert raus, was nicht sein KANN.
..
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