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Alt 03.03.2010, 13:31   #3   Druckbare Version zeigen
Viewty  
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Beiträge: 13
AW: Elektrolyse - Überspannung - benötige Hilfe...

Zitat:
Zitat von zweiPhotonen Beitrag anzeigen
Was aus der Lösung -ausser dem Nitration- kannst Du noch oxidieren?
Hm... bei der Lösung ist ja Wasser dabei, also OH-?

Also dann an der Anode:
4OH- - 4e- = 2H2O + O2

UH(was schreibe ich hier in Klammern?) = 0,4 + 0,059V/2 * lg 0,01 = 0,341V

Für die 1. Möglichkeit (mit Pb):
U = UH(Akzptor)- UH(Donator) = 0,341V - (-0,189V) = 0,53V

Für die 2. Möglichkeit (mit H):
U = UH(Akzptor)- UH(Donator) = 0,341V - (-0,118V) = 0,459
Wg der Überspannung an Platin-Elektroden: 0,459V + 0,04V = 0,463V
(muss ich die trotz der negativen Überspannung (eig ja -0,04V) addieren, oder?)

--> Da der Wert bei einer Reduktion von Wasserstoff ist die benötige Spannung also geringer als bei einer Reduktion von Blei, daher wird also Wasserstoff reduziert und nicht Blei.

--> Bei Quecksilber-Elektroden hat Wasserstoff eine Überspannung von 1,04V (bei 10-2A * cm-2)
und da ist dann der Wert deutlich höher als bei einer Reduktion von Blei, das ja keine Überspannung hat, und da wird dann Blei reduziert.

Danke für die kurze, aber sehr effektive Antwort!

Liebe Grüße

Viewty

PS: Achja, die Frage, was ich oben in die Klammer schreibe, bleibt noch - und ob es richtig ist, dass ich bei der Überspannung einfach immer das negative Vorzeichen weglasse, wenn da eins ist und ich die immer addiere?! Eigentlich schon, oder? Denn sonst würde die Spannung bei Quecksilber-Elektroden ja sehr gering, bzw. ja schon negativ werden...
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