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Alt 03.03.2010, 12:42   #1   Druckbare Version zeigen
Viewty  
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Themenersteller
Beiträge: 13
Elektrolyse - Überspannung - benötige Hilfe...

Hallo zusammen,

ich bereite mich gerade für die Chemie-LK-Klausur, die ich am Freitag schreibe, und stehe gleich mal wieder vor einem kleinen Problem. Ich wollte zur Wiederholung eine Aufgabe machen, wo ich eigentlich im Kopf hatte, dass die sehr einfach war, doch irgendwie komme ich nicht weiter...
Zitat:
Eine Bleinitrat-Lösung (0,01 mol * l-1
Zitat:
) wird mit Salpetersäure angesäuert und bei einer Stromdichte von 0,1 A * cm-2 elektrolysiert. Welche Vorgänge spielen sich an den Elektroden ab, wenn man
a) platinierte Platin-Elektroden
b) Quecksilber-Elektroden
verwendet?

Links daneben ist eine Tabelle mit Überspannungen bei bestimmten Elektroden und verschiedenen Gasen; worauf die Aufgabe abzielt, ist mir auch klar.

Ich habe mir zunächst die möglichen Reaktionen aufgeschrieben:

Anode:
NO3
- - 1e- -> NO3

Kathode:
1. Möglichkeit: Pb
2+ + 2e- -> Pb
2. Möglichkeit: 2H
+ + 2e- -> H2

Weiterhin habe ich mit der Nernstschen Gleichung/Nernst-Gleichung (wie auch immer) dann die Spannung der jeweiligen Halbzelle bei einem Galvanischen Element ausgerechnet:

UH(Pb/Pb
2+ = 0,13 + 0,059V/2 * lg 0,01 = -0,189V
UH(H2/H+) = 0 + 0,059V/1 * lg 0,01 (?) = -0,118V

Nun müsste ich eigentlich noch die Spannung von NO3 ausrechnen und dann UH(Akzeptor) - UH(Donator) für beide Möglichkeiten und dann bei der Wasserstoff-Möglichkeit die Überspannung draufrechnen?
Irgendwo liegt da ein dicker Denkfehler... eigentlich habe ich das Thema soweit verstanden, aber an der Stelle hakt es gerade - von NO3 gibt es ja auch kein Standardelektronen-Potenzial...

Irgendwas läuft falsch... könnt ihr helfen? :-)

Liebe Grüße und Danke schonmal!

Viewty
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