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Alt 24.02.2010, 16:15   #10   Druckbare Version zeigen
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AW: Duran-Schott Glas wie hoch erhitzbar....?

Zitat:
Fragen von Kalomel: Wobei mich interessieren würde, ob das Glas durch die Salzsschmelzen angegriffen wird oder die Salzschmelze Ionen aus dem Glas aufnimmt?! Ist da makroskopisch etwas zu erkennen oder treten bei der Analyse der Salzschmelzen "Fremdionen" auf?
Das Glas wird auch bei wiederholter Verwendung nicht merkbar angegriffen.
Ob die Salzschmelze Ionen aus dem Glas aufnimmt, hat nicht interessiert und wurde deshalb nicht untersucht.
Was bei der ganzen Übung interessierte war, welche Menge einer Metall-Einwaage im Multigramm-Bereich in einem Durchgang in wasserlösliche Form gebracht werden kann. Bei den "Fremdionen", die nicht aus den zugegebenen Salzen stammen handelt es sich - erwünschterweise - um die anionischen Chlorokomplexe der eingesetzten Metalle.
Zitat:
Zitat Kalomel: Ein "Festbacken" würde man vermutlich frühestens ab dem Erweichungspunkt feststellen, also um die 800°C.
Aber ab dem Zeitpunkt werden vermutlich Platin- oder Keramiktiegel über lange Sicht billiger
Es wurden auch Versuche in Keramiktiegeln gefahren, die zeigten, dass schon bei Reaktionstemperaturen von 600oC die Ausbeuten an löslichen Chlorokomplexen sinken.
Platin ist als Tiegelmaterial nicht geeignet, da es von den sauren Mischsalz-Schmelzen angegriffen wird. Platin-Metall in Pulverform liefert bei dieser Art Aufschluss präparativ isolierbare Mengen an weiter verarbeitbaren Hexachloroplatinaten.

Gruss, freechemist
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