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Alt 27.01.2010, 21:54   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Antimon(III)chlorid

Für den Kationentrennungsgang ist das eigentlich unproblematisch.
Das Antimonchlorid ist in starker Säure löslich, in der Salzsäuregruppe (pH um 0) wird es nicht stören und dann in der Schwefelwasserstoffgruppe als Sulfid ausfallen. Wenn du eh schon weisst, dass du Cu in der Analyse hast, werden hier also Kupfer und Antimon ausfallen. Sorge dafür, dass die Fällung wirklich vollständig ist, dann kommen diese Elemente dir später nicht in die Quere. Ein bisschen Zeit kannst Du sparen, wenn du die H2S Gruppe nicht noch in Kupfergruppe und Arsengruppe aufarbeitest - unter der zugegebenermassen etwas risikobehafteten Annahme, dass der Assistent nicht mehr als 2 Metalle aus derselben Gruppe reingemischt hat. Manchmal muss man einfach Glück haben, eine garantie kann ich dir aber nicht liefern...

Zum Anionentrennungsgang : da du schon weisst, dass Sb(III) drin ist, kannst du es vorher abtrennen, wenn du einfach den Niederschlag, den du mit Wasser erhälst, abfiltrierst. Vollständiger wäre wahrscheinlich die Fällung mit H2S als Sulfid (aus saurer Lösung).
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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