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Alt 24.01.2010, 11:48   #8   Druckbare Version zeigen
mrblubber Männlich
Mitglied
Beiträge: 20
AW: Amonium- und Eisenthiocyanat

Arnd: Du studierst nicht zufällig in Freiburg? Weil da haben wir diese Woche genau den gleichen Versuch gemacht

Die Lösung hängt mit der Gleichgewichtskonstante und dem Ostwaldschen Verdünnungsgesetz zusammen.



Da siehst du, dass das Gleichgewicht stärker von der Konzentration der SCN--Ionen abhängig ist, weil diese in der dritten Potenz steht. Wenn du diese Konzentration erhöhst, erhöht sich gleichzeitig die Konzentration der Komplexe.

Nach dem Ostwaldschen Verdünnungsgesetz gilt: alpha = Wurzel(K/c0)

alpha ist der Dissoziationsgrad der Komplexe, K ist die Gleichgewichts-Konstante und c0 ist die Konz. der Komplexe.
Wenn du also c0 erhöhst, verkleinerst du alpha -> die Komplexe dissozieren nicht mehr so stark -> die rote Färbung wird stärker.
Und da du c0 durch Zugabe der SCN--Ionen sehr viel stärker beeinflussen kannst, färbt sich die Lösung sehr viel schneller rot, wenn du NH4SCN zugibst.

mfg
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