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Alt 23.01.2010, 16:45   #2   Druckbare Version zeigen
Fietje Männlich
Mitglied
Beiträge: 19
AW: Elektronenkonfiguration, Planetenmodell, etc.

Moin,

ich versuch mich mal an deinem Problem, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich derartige Aufgaben noch nicht gesehen habe.

Wie Du richtig sagst, scheint man hier die Elektronenkonfigurationen zu betrachten, um herauszufinden wann ein Atom die "gewünschte" Edelgaskonfiguration erreicht hat. Mit dieser Konfiguration ist das Kation bzw. Anion stabil und somit die Verbindung "bevorzugt".

Du musst dich allerdings ein wenig von dem Schalenmodell lösen, da wir hier Orbitale betrachten. Deine bekannten K, L, M, N, ... Schalen sind dabei in unterschiedliche Funktionen aufgeteilt, sodass z.B. die K Schale, die wie Du sicherlich weißt 2 Elektronen enthalten kann, durch das 1s-Orbital dargestellt wird. Hierzu könnte auch mal die Suche nach "Quantenzahlen" sinnvoll sein.

Es folgt also die Verteilung:
K=1s
L=2s+2p
M=3s+3p+3d
.....

Aufgrund der Symmetrie dieser Orbitalfunktionen lassen sich die Elektronen nun auf unterschiedliche (im ganz einfachen Modell entartete, energetisch gleichwertige) Zustände aufteilen:

s-Orbital: 1 Zustand (2 Elektronen unterschiedlichen Spins)
p-Orbital: 3 Zustände (3x2 Elektronen unterschiedlichen Spins)
d-Orbital: 5 Zustände (5x2 Elektronen unterschiedlichen Spins)

Es wird nun in diesen Aufgaben, sofern ich das richtig verstehe betrachtet, wann beide Atome die Edelgaskonfiguration (also den stabilen Zustand) erreicht haben und die dafür nötigen Reaktionen (Ionenreaktionen) zusammengefasst. Daraus ergibt sich dann die Stöchiometrie der Oxide.

Ich hab jetzt leider nicht mehr soviel Zeit, wenn noch offene Fragen sind, dann schreibst Du am besten diese einfach nochmal hier rein... werde heute Abend noch einmal reinschauen.

Gruß,
Fietje
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