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Alt 03.01.2010, 19:46   #3   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.537
AW: Facharbeit: Kriminalistik in der Chemie

In der Kriminalistik kommen ja eine Menge analytisch-chemischer Methoden zum Einsatz, die Du nicht praktisch durchführen kannst, weil dafür aufwändige Geräte notwendig sind. Dabei denke ich z.B. an den Nachweis von Brandbeschleunigern, toxikologische Untersuchungen oder z.B. Analytik von Lackspuren bei Autounfällen. Auch molekularbiologische Methoden, z.B. wenn es um Vergewaltigungen o.ä. geht, kannst Du höchstens theoretisch beschreiben.

Daher bleiben Dir neben dem Nachweis von Fingerabdrücken eigentlich nur noch historische Verfahren (z.B. Mitscherlich-Probe oder Marsh'sche Probe) und Versuche mit Blut. Neben der Luminol-Reaktion denke ich z.B. an den Kastle-Meyer-Test zum Nachweis von Blut.

Top aktuell (denk an Detroit) wäre natürlich auch sowas wie der Nachweis von Sprengstoffen bevor Passagiere ein Flugzeug betreten. Ich habe es selbst schon mehrfach gehabt, dass mein Laptop am Flughafen auf Sprengstoff untersucht wurde. Dazu verwendet man Geräte, die wie ein extrem schneller Gaschromatograph arbeiten. Sowas könnte man gut diskutieren...

Gruß,
Zara
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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