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Alt 14.12.2009, 17:53   #1   Druckbare Version zeigen
Nick. Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 10
Tenside, Oberflächenspannung...

Hallo,
ich schreibe diese Woche eine Kursarbeit über Tenside, Oberflächenspannung und den Waschvorgang mit Hilfe der Tenside.
Ich habe nun Texte verfasst aber bin mir nicht sicher ob alles Richtig ist, bzw. wie man was verbessern kann. Ich fänds sehr cool, wenn ihr mal korrigieren könntet.

Oberflächen/Grenzflächenspannung

Die Oberflächen bzw. Grenzflächenspannung einer Flüssigkeit beruht auf den Anziehungskräften (Kohäsionskräften) der einzelnen Moleküle.
Jedes Molekül ist in einer Flüssigkeit von anderen Molekülen umgeben. Die Anziehungskräfte heben sich somit auf, da sich von allen Seiten die Moleküle gleichstark anziehen. Dies ist nur an der Oberfläche, bzw. an den Grenzflächen zu den anderen Flüssigkeiten anders. Hier wirkt der Zug nur ins Flüssigkeitsinnere und zu den Seiten, weil die Moleküle an der Oberfläche nur zu diesen Seiten von anderen Molekülen umgeben sind. Nach oben ist kein Zug vorhanden, da dort keine Moleküle sind, die die Wassermoleküle anziehen können. Somit geht die Hauptanziehungskraft senkrecht ins Flüssigkeitsinnere. Allerdings können die Moleküle diesem Zug nicht folgen, weil im Inneren eben alles mit Molekülen belegt ist. Die Molekülkette an der Oberfläche wird dadurch leicht nach innen gezogen. Deshalb entsteht die leicht nach innen gebeugte gespannte Oberfläche, die manchmal auch als elastische Haut bezeichnet wird.
Diese Grenzflächenspannung ist der Grund warum Wasserläufer auf Wasser laufen und Fette sich nicht mit Wasser verbinden.


Tenside
Tenside sind Waschaktive Substanzen. Sie bestehen aus einem polaren und unpolaren Teil. Der Polare Teil ist hydrophil und der unpolar hydrophob, man kann auch sagen das der Polare Teil lipophob und der Unpolare lipophil ist.
Gibt man Tenside ins Wasser ordnen sich die Tensideteilchen an der Oberfläche an. Die hydrophilen Köpfchen ragen ins Wasser, die hydrophoben aus dem Wasser herraus. Sobald die gesamte Oberfläche mit Tensideteilchen belegt ist, bleiben sie im Flüssigkeitsinneren. Hier bilden sie Teilchenverbände, die sogenannten Micellen. Die hydrophilen Köpfe (Carboxylat-Köpfe) ragen Nachaußen und die hydrophoben zeigen nach innen, da ihre Ladungen sie so anordnen. Diese negativen „Kugeln“ werden von Wasser umhüllt.
Waschvorgang mithilfe der Tenside
Bei einer Wäsche spielen vor allem die Tenside im Waschmittel eine sehr große Rolle.
Gibt man Tensideteilchen, in Form von Waschmittel ins Wasser verteilen diese sich im Wasser und setzten die Oberflächenspannung herrab. Das Wasser kann nun in alle kleinen Zwischenräume eindringen, in diesem Fall in die Fasern der zu Waschenden Textilien. Hier umgeben bzw. benetzen die Tensideteilchen den Fettfleck, indem die hydrophoben Teilchen in den Fettfleck eindringen und sich an ihm „festhalten“. Die hydrophilen Köpfe halten sich am umliegenden Wasser fest und lösen so, durch die Bewegungen den Fleck aus dem Stoff. Nach dem Ablösen des Flecks ist das Textil im Prinzip schon gereinigt nur die Tensideteile arbeiten noch weiter. Werden die Fettflecken durch Bewegung getrennt, setzten sich andere Tenside an diesen Fleck, sodass er sich nicht erneut mit dem anderen Fetten verbinden kann. Sie dispergieren nach und nach den Fleck und eine Emulsion entsteht. Danach kann einfach der Fettfleck im Wasser ausgespült werden.




Ich bedanke mich schonmal
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