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Alt 13.12.2009, 12:35   #4   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Wie erkenne ich eine Bronstedt-Säure?

Stoffe geben dann Protonen ab, wenn die entstehenden Stoffe "enegieärmer sind".

HCOOH -> H+ + COO-

(in wässriger Lösung), es entsteht ein hydratisiertes H+ (H3O+) und ein durch Ladungsverteilung stabilisiertes COO- (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Mesomerie.

CN- + H2O -> HCN + OH-
H2PO4- + H2O -> HPO42- + OH-
F- + H2O -> HF + OH-
HCOOH siehe oben
NaH Nein. -> Na+ + H-
H3O+ + H2O -> H3O+ + H20
CaH2
NH3 Hier wird "Nein" gemeint sein. Es gibt aber die Reaktion NH3 -> NH2 + H+. Der pK Wert ist ziemlich hoch.
HNO2 + H2O -> H3O+ + NO-
HSO4- + H2O -> H3O+ + SO42-

Zunächst einmal muss die Möglichkeit bestehen, ein H+ abzugeben. Wenn gar keins da ist, ist die Einscheidung einfach. Wenn das andere Teilchen definitiv positiv ist (wie bei den Hydridverbindungen NaH) ist die Entscheidung auch einfach. Ansonsten sollte man bei den wictigen Stoffklassen es wissen. Carbonsäuren (R-COOH) geben zum Beispiel ein H+ ab. Anorganische Säuren (HNO3, HCl, HF) geben H+ ab. Die entsprechenden Anionen können dies nur dann, wenn es sich um mehrprotonige Säureb handelt, z.B. Phosphorsäure, wo nacheinander drei Protonen abgegeben werden können.

prinzipiell können (fast) alle Stoffe ein H+ abgeben, selbst Methan. Das passiert aber nur in gerinem Umfang (erkennbar an den sog. pK-werten).

Gruß

jag
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