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Alt 08.12.2009, 01:41   #8   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.878
AW: Elektronenabstoßungsmodell - Problem

@ehemaliges Mitglied

mein anliegen war, die frage des threaderstellers zu beantworten, weshalb wasser nicht nach VSEPR analysiert "linear angeordnet mit freien elektronenpaaren gegenseitig angeordnet" (wie er es ausdrueckte) gebaut ist, was ich in "quadratisch-planar mit trans-staendigen freien e-paaren" uebersetze

mein anliegen war es weiterhin, darauf hinzuweisen dass sich eine solche von ihm vorgeschlagene geometrie nur dann ergeben kann, wenn man das VSEPR modell unvollstaendig benutzt, also die vorgeschriebene basisgeometrie fuer AE2X2 nicht ebenfalls beruecksichtigt, sondern nur dem (teil-)gedanken der maximalen entfernung zwischen den e-paaren folgt

weiterhin war mir daran gelegen auszufuehren, dass sich diese grundgeometrien jedoch nicht extern begruenden sondern lediglich der geometrischen betrachtung "maximierten entfernung auf einer projezierten kugelflaeche" geschuldet sind

ein solcher ansatz (so auzufuehren war dann letzter teil meines anliegens) ist - wie alle modelle - jedoch nur bedingt tragfaehig und versagt bei (ebenfalls AE2X2 ) molekuelen wie H2S komplett

ein verbeserter ansatz ist eine orbitalmodellbetrachtung die die geometrie als folge der (leicht verzerrten) sp3-hybridisierung beschreibt, womit dann auch H2S (weil eben nicht derart hybridisiert) zutreffend beschrieben wird

gruss

ingo
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