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Alt 07.12.2009, 19:02   #3   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.883
AW: Elektronenabstoßungsmodell - Problem

also quadratisch-planar quasi?

yep, das ist aus dem (unvollstaendig benutzten) modell heraus NICHT auszuschliessen, genauer gesagt muesste es eigentlich sogar konsequent aus der VSEPR-ideologie heraus folgen, da nur so die freien elektronenpaare den maximalen abstand voneinander haben

nun schreibt das modell fuer verschiedenen grundtypen allerdings verschiedene zu beachtende grundgeometrien vor, und der typ AE2X2 hat halt "tetraedrisch" als vorgeschriebene grundform, womit dann die tatsaechliche geometrie des wassers richtig herauskommt
http://de.wikipedia.org/wiki/VSEPR-Modell

es bleibt die frage weshalb denn dann diese grundgeometrie so zwanghaft einzuhalten ist, wo doch der VSEPR eigenen logik nach eine andere grundgeometrie vorteilhafter sein muesste (das VSEPR kann das nicht erklaeren, sondern lediglich vorschreiben, feststellen dass dies so zu sein hat, mithin wird dein empfundener widerspruch ja nicht aufgeloest sondern lediglich "per anordnung" als nicht einschlaegig charakterisiert )

modelle haben ihre grenzen, und du hast mit deiner frage die grenzen des VSEPR erreicht. die antwort findet sich erst in anderen modellen, wenn du naemlich quantenmechanische vorstellungen (--> orbitalmodell, hybridisierung) heranziehst
naeheres findest du z.b. hier: http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/2/vlu/chemische_bindung/hybridisierung.vlu/Page/vsc/de/ch/2/oc/physikalische_grundlagen/chemische_bindung/hybridisierung/ammoniak_wasser/ammoniak.vscml.html

gruss

ingo
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