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Alt 04.12.2009, 11:36   #7   Druckbare Version zeigen
Bremer Männlich
Mitglied
Beiträge: 643
AW: Eine Datenbank für negative Resultate - Biologie

Zitat:
Zitat von zweiPhotonen Beitrag anzeigen
Ich halte das für -spitz formuliert- Humbug:
Die Gründe für einen nicht-beabsichtigten Ausgang eines Experiments lassen sich meines Erachtens viel schwieriger charakterisieren als bei einem positiven Ergebnis. Insofern ist der Aufwand für die nachvollziehbare Aufstellung der experimentellen Bedingungen wesentlich größer.
Als Forscher hat man nun prinzipiell zwei Möglichkeiten: publiziere ich das negative Ergebnis oder stell ich mich lieber besser für einen neuen Versuch ins Labor?

Grüße
Kommt immer auf das Themengebiet an. Wenn Du zum Beispiel Signalwege bei Zellen aufklären willst und dann im Paper nur schreibt das Du von Protein X den Interaktionspartner Y nachweisen konntest, ist das schön. Besser wäre es aber auch zu schreiben welche Interaktionspartner Du überprüft hast, die aber nicht interagieren.
Es gibt ja das Journal of negativ Results, weiß aber nicht auf Anhieb ob das bei Pubmed gelistet wird. Aber als Beispiel, ohne es richtig zu lesen: http://www.jnr-eeb.org/index.php/jnr/article/viewFile/3/3 Da sieht man das jemand eine konkrete Fragestellung hatte, diese bearbeitet hat und nicht die gewünschten Ergebnisse erzielte. Gut das es sowas öffentlich gibt, da sonst jemand vielleicht mit der gleichen Fragestellung Jahre seines Lebens verschwenden würde.
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