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Alt 03.12.2009, 11:44   #16   Druckbare Version zeigen
FabianH Männlich
Mitglied
Beiträge: 969
AW: Polare Atombindungen

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Das ist ja nur ein Aspekt. Entscheidend ist, dass es ein Korsett von Zwängen gibt, dem man als Lehrer nicht entkommen kann. Ich natürlich auch nicht.
Anderseits kann eine Diskussion nach meiner Überzeugung nicht wirklich fruchtbar sein, wenn man Argumente zulässt, die aus derartigen Zwängen resultieren.
Im Übrigen sollte man die Sache nicht schwarz weiß sehen. So wehre ich mich auch nicht gegen den Begriff als solchen, ich wende mich nur gegen die Art des Umgangs mit diesem Begriff, insbesondere den heute üblich gewordenen exzessiven Gebrauch der zunehmend selbstzweckhaften Charakter annimmt und z.B. das Verständnis der Natur der chemischen Bindung in einer Weise formalisiert, die ich geneigt bin, als Unverstand zu bezeichnen
Das von Ihnen zitierte Argument diente selbstverständlich nicht als zentrales. Aber es ist doch gut, wenn man dort eine weitere Bestätigung findet.

Mein zentrales Argument war, dass ich keine andere Möglichkeit sehe das in der Mittelstufe zu vermitteln. Was klar ist: Die Festlegung auf einen konkreten
Wert zur Abgrenzung von unpolar/polar/ionisch ist unfug. So versuche ich zum Beispiel nur Vergleiche von verschiedenen Bindungen anzustreben: Die OH-Bindung ist polarer als die CH-Bindung, das erkennen wir an der deutlich größeren EN-Differenz. Der genaue Wert der Differenz ist dabei egal.

Wie haben Sie solche Dinge Ihren SuS erklärt?

Viele Grüße

Fabian
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"Vielleicht ist das sogar der größte Gewinn, der bei der ganzen Gottsuche herauskommen kann: den lieben Gott zu suchen und einen lieben Menschen zu finden."

Anna,Mr. Gott und der ungläubige Thomas
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