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Alt 02.12.2009, 01:06   #7   Druckbare Version zeigen
Firlefanz07  
Mitglied
Beiträge: 76
AW: Lösungen ansetzen ... zu wenig Angaben?

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Wenn das "Endvolumen" unhandlich ist, sollte man überlegen, ob man nicht statt dessen ein Volumen wählt, das dem Nennvolumen eines vorhandenen Messkolbens entspricht. Besteht diese Wahlmöglichkeit nicht, dann sehe ich keinen Grund für den Einsatz eines Meßkolbens. Und auf einer Waage hat ein Messkolben nach meinem Verständnis von "den Regeln der Kunst" sowieso nichts verloren. Zumindest nicht für das Einwiegen von Substanz.
Das verwunderliche ist ja, daß er ja nicht das Endvolumen als unhandlich meint, daß sind ja:
Zitat:
Ziel: 100ml Salptersäure
Angabe: c(HNO3) = 4 mol/l
Also exakt einem handelsüblichen Meßkolben entsprechend. Und selbst wenn das ein unhandliches gewesen wäre, würde man so wie Du geschrieben hast, einfach auf den nächstgrößeren Meßkolben die Lösung ansetzen.

Er meint aber wohl das Abmessen der 27,7 ml der konzentrierten Salpetersäure. Vmtl. meint er das, weil eine 50 ml Meßpipette keine 0,1 ml Teilung hat? Abgesehen davon, daß das alles sowieso nicht auf drei Stellen genau machbar ist (wegen ungenauer Ausgangskonzentration) kann man sich da entweder mit zwei Pipetten (25 ml + 5 ml) oder Bürette o.ä. behelfen. Oder man rundet einfach auf die 50 ml Meßpipetten (Teilung 0,2 ml), zumal man auch Zwischenwerte ablesen kann (zwischen den Strichen bei 27,6 und 27,8).

Und Du hast Recht, natürlich nimmt man bevorzugt Wägeschiffchen, allein schon um eine niedrige Tara zu haben, somit kann man genauere Waagen einsetzen.

Und es müßte noch die Dichte bestimmt werden (Ärometer oder Pygnometer).

@Daos
Worin siehst Du nun eigentlich die Unhandlichkeit des Volumens?
Vielleicht meintest Du auch, die Ausgangsmassenkonzentration in eine Volumenkonzentration umzurechnen und dann eine Volumenmessung zu machen, als eine Wägung mit einer Massenkonzentration?
Ich sehe das weder von der Rechnung (Mischungskreuz ist eine angenehme Vereinfachung der Rechnung) noch von der Ausführung einfacher. Zumal die Ausgangsmassenkonzentration auch keine Genauigkeitsverbesserung bringt, weil beides mal sehr ungenau.

Ich korrigiere mal meinen Satz von oben, der wohl etwas mißverständlich war:

Grob: 14,4 mol/Liter auf 4 mol/Liter bedeutet: 277 ml konzentrierte Salpetersäure in einem 1 Liter Meßkolben mit Wasser auffüllen, bzw. 27,7 ml konz. Salpetersäure in einem 100 ml Meßkolben mit Wasser auffüllen.

Achtung jeweils Volumenexpansion, daher zunächst Wasser bis etwas unter die Marke hinzugeben, dann gut im Meßkolben schütteln und dann zur Marke auffüllen.
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