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Alt 16.11.2009, 00:18   #1   Druckbare Version zeigen
Anthrax Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 148
Farbigkeit von Tetrahydroxoaluminat

Hallo!

Ich versuche gerade die Lingandenfeldtheorie auf das [Al(OH)4]- anzuwenden und damit die Farbigkeit zu erklären. Farbigkeit tritt doch danach nur auf, wenn das Zentralteilchen eine d0 bis d9 - Konfiguration hat, richtig?
Da Al3+ keine d-Elektronen hat, gehe ich davon aus, dass hier eine d0-Konfig. vorliegt und daher der Komplex nicht farbig sein kann. Ist das so richtig?

MfG



edit: Möchte gerne noch eine Frage anhängen.
Wir haben bisher die Stabilität von Komplexen immer mit der Ligandenfeldstabilisierungsenergie erklärt. Dabei gilt je größer Delta E, desto größer auch die Ligandenfeldstabilisierungsenergie. Und Delta E bzw. die Stärke der Aufspaltung der d-Orbitale des Zentralteilchens hängt ja von den Liganden ab (Sprektochemische Reihe).
Wie ist denn das, wenn ich das bei dem oben genannten Komplex erklären möchte? Das Aluminiumion (3+) hat doch auch noch ein leeres 3s und drei leere 3p-Orbitale. Müssten diese nicht zuerst bestzt werden?
Bei anderen Zentralteilchen gehen die Elektronen ja direkt in die aufgespalteten d-Orbitale und alles geht super auf... hier habe ich gerade Probleme mir das vorzustellen.

Geändert von Anthrax (16.11.2009 um 00:38 Uhr)
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