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Alt 15.11.2009, 17:34   #4   Druckbare Version zeigen
Cebe Männlich
Mitglied
Beiträge: 263
AW: Experimentich glaube(ionisierung von Metallen)

Ich hoffe, ich kann dir damit helfen:

1. Litium + Phenolphtalein gegeben
Beobachtung: relativ langsame Reaktion -> violette Färbung

Li + 2H
2O --> LiOH + H+
Das wäre die genaue Reaktionsgleichung mit Oxoniumionen.

Lithium reagiert mit Wasser zu Lithiumoxid und Oxoniumionen.
Phenolphtalein färbt sich bei Kontakt mit basischen Stoffen rot/lila. Das heißt, bei dem Versuch muss etwas Basisches entstanden sein (in diesem Beispiel Lithiumhydroxid).
Lithium reagiert deshalb so langsam, da es von allen Alkalimetallen das reaktionsträgste Metall ist.
(Liegt vielleicht an der Elektronegativität, bin ich mir aber jetzt nicht so sicher, denn dann dürfte Natrium ja nicht so heftig reagieren ...)


2. Natrium + Phenolphtalein
Beob. : schnellere Reaktion ebenfalls violette Färbung

Da Natrum ebenfalls einwertig ist, lässt sich auch hier die Reaktionsgleichung genauso wie beim Lithium aufstellen .

Na + 2H2O --> NaOH + H3O+

Natrium reagiert mit Wasser zu Natriumhydroxid und Oxoniumionen. Das Natriumhydroxid (Natronlauge) ist für die violette Färbung des Indikators verantwortlich.

3. Magnesium + Phenolphtalein
Beob. : seht langsame Reaktion, nur direkt am Magnesium violette Färbung


Beim Aufstellen der Reaktionsgleichung ist zu beachten, dass Magnesium zweiwertig ist !

Mg + 2H
2O --> Mg(OH)2 + H3O+

Erklärung (Teilgleichungen):
Mg --> Mg2+ + 2e-
2H2O --> 2H+ + 2OH-


Das Magnesium reagiert mit Wasser zu Magnesiumhydroxid und Oxoniumionen. Magnesiumhydroxid ist sehr schlecht in Wasser löslich. Um das Magnesium bildet sich ein Überzug aus Magnesiumhydroxid, daher färbte sich wahrscheinlich auch nicht die ganze Wanne rot .





Geändert von Cebe (15.11.2009 um 17:50 Uhr)
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