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Alt 07.11.2009, 20:24   #1   Druckbare Version zeigen
Fjellelva  
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Themenersteller
Beiträge: 76
Verständnisproblem sekundäre Gärer und Methanogene

Ich habe ein Verständnisproblem und hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann.
Bei der sekundären Gärung werden primäre Gärprodukte (z.B. Ethanol) zu Acetat umgesetzt.
Dies ist (außer in wenigen Ausnahmen) nur möglich, wenn auch Methanogene am Platz sind, die H2aufnehmen (und es weiter mit Co2zu Methan umbilden).

Ich habe es so verstanden, dass NADH oder auch FADH2 ja wieder oxidiert werden müssen, damit sie im nächsten Durchlauf wieder zur Verfügung stehen.
Auf dieser Seite: http://home.schule.at/member/neumann/MbaM-Kolleg/MbaM-332-Gaerungen.pdf (seite 5) ist ein schönes Schaubild dazu.

In meinem Buch steht:
" Dabei werden zur Regenertation der elektronenübertragenden Coenzyme die Protonen des Wassers zu Wasserstoff reduziert.!
Dies ist aber nur dann möglich, wenn, wie oben schon erwähnt, Methanogene den H2"entgegennehmen" und somit für eine niedrige Wasserstoffkonzentration sorgen.

Aber warum muss nun Wasser zu Wasserstoff reduziert werden? Ich hoffe, dass ihr versteht was ich nicht verstehe- ich bin zur Zeit total verwirrt.
Oder ist es so, dass wenn die Wasserstoffkonzentration niedrig ist, FADH2so einfach zwei Protonen abgibt?
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