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Alt 31.10.2009, 15:07   #13   Druckbare Version zeigen
Anthrax Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 148
AW: Kp- und Kc-Wert bei Druckänderung in Gleichgewichtsreaktion

Gut...

mir fällt es aber irgendwie immer noch schwer zu begreifen, wieso sich die direkten Verhältnisse der Konzentrationen ändern, aber Kc nicht. Ich dachte Kc wäre das direkte Verhältnis der Konzentrationen von Produkten zu Edukten.

Noch einmal zu Auwis Beispiel:

- 1 mol/l Stickstoff und 1mol/l Wasserstoff ergibt sich im GG:

N2 --> 0,8275 mol/l
H2 --> 0,4825 mol/l
NH3 --> 0,345 mol/l

- Bei 2 mol/l der Edukte ergibt sich...

N2 --> 1,572 mol/l
H2 --> 0,715 mol/l
NH3 --> 0,857 mol/l


Bei beiden beträgt Kc = 1,278. Das Verhältnis N2/NH3 in Beispiel1 beträgt dann 0,8275/0,345 = 2,39. In Beispiel 2 beträgt es 1,834. Ähnlich ist es bei H2. D.h. in Beispiel 2 liegt verhältnismäßig mehr Produkt vor.
Wie kommt es dann, dass sich Kc nicht ändert? Das muss ja durch die Formel begründet sein...



Wieso ist die Lage des Gleichgewichts (also Kc) in beiden Beispielen gleich? Das es so ist, ergibt sich hier ja beim Rechnen und das akzeptiere ich auch. Aber wieso es so ist, verstehe ich nicht ganz... Wenn K die Lage des GGs angibt und die Lage in Beispiel 2 nunmal weiter rechts ist, muss doch K auch größer werden. Es ist nicht so, weil Zähler und Nenner beide gleichzeitig größer werden, weil ja Druck erhöht bzw. Volumen verringert bzw. Konzentraion erhöht wird. ^^ Wie auch immer... aber meine Logik sagt mir, dass die Lage nunmal weiter rechts ist und K dann auch anders sein müsste.
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