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Alt 31.10.2009, 12:52   #12   Druckbare Version zeigen
Anthrax Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 148
AW: Kp- und Kc-Wert bei Druckänderung in Gleichgewichtsreaktion

Nun gut... nach einer Nacht, die ich drüber geschlafen habe, lässt mich das immer noch nicht los.

Also... Wenn ich mal das von Auwi gepostete Beispiel durchrechne, ist es so, dass sich Kc nicht ändert. ^^ D.h. die Konzentrationen stellen sich wieder so ein, dass Kc wieder erreicht wird.

Was heißt es dann aber, wenn man in dem Beispiel sagt "Die Druckänderung bewirkt ein Ausweichen des Systems nach rechts"? Man bekommt zwar mengenmäßig mehr NH3, aber die Edukte werden ja auch mehr?! Im Endeffekt hat man doch dann nur die Konzentrationen sozusagen erhöht und nicht wirklich das Verhältnis zueinander geändert.

Ich hatte mir das bis jetzt immer so vorgestellt:
Wenn ich 10.000 Moleküle N2, 30.000 Moleküle H2 und 20.000 Moleküle NH3 im Gleichgewicht habe und den Druck dann sehr stark erhöhe, hätte ich doch irgendwann zB noch 5.000 MoleküleN2, 15.000 Moleküle H2 und halt 30.000 NH3, wenn sich das GG neu einstellt, weil es dem Zwang ja ausweicht, indem mehr NH3 gebildet wird. D.h. ich habe mehr Produkt. Die Konzentrationen der Edukte sind vll durch die Volumenabnahme des Systems auch gestiegen, aber die Konzentration der Produkte verhältnismäßig doch viel, viel mehr. Und genau das habe ich immer als eine "Verschiebung des Gleichgewichts" bezeichnet. Nur dachte ich auch, dass sich die Konzentrationen dann genauso ändern halt...

Geändert von Anthrax (31.10.2009 um 13:03 Uhr)
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