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Alt 30.10.2009, 18:29   #3   Druckbare Version zeigen
Anthrax Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 148
AW: Kp- und Kc-Wert bei Druckänderung in Gleichgewichtsreaktion

Hm... ich glaube, ich verdeutliche nochmal an einem Beispiel, was ich meine. Mein Anfangspost war vll etwas unpräzise formuliert.

Nehmen wir als Beispiel das Gleichgewicht der Ammoniaksynthese:

[text]N2 + 3 H2 \rightleftharpoons 2 NH3[/text]

So... nun kann ich für dieses Gleichgewicht Gleichgewichtskonstante Kc mit der wohl bekannten Formel berechnen... soweit ist das ja alles klar.
Man kann auch einen Kp-Wert über die Partialdrücke berechnen, da hier nur Gase vorliegen. Ist mir auch klar...

Nun mein Verständnisproblem:
Ändert man den Druck auf das Gleichgewicht (durch Volumenverminderung), so verändert sich Kc. Das ist ja auch logisch, weil nach Chatelier gilt, dass das Sytem in diesem Fall dem Zwang entgegen wirkt, indem hier die Bildung der Produktseite bevorzugt wird (da NH3 weniger Volumen einnimmt als die Eduktgase).

Gleichzeitig soll sich aber der Kp-Wert nicht verändern!? Im Gegenteil: Bei Druckerhöhung weicht das System auf die Seite des geringeren Volumens aus, bis sich die Partialdrücke wieder eingestellt haben (--> so habe ich die Definition gefunden).
Ich verstehe nun einfach nicht, wieso sich die Partialdrücke wieder einstellen und warum Kp konstant bleibt!? Das kann doch gar nicht sein, wenn sich die KOnzentrationen der Gase ändern!? Immerhin werden doch bei Druckerhöhung mehr NH3-Teilchen gebildet, was doch auch dazu führen muss, dass NH3 einen größeren Partialdruck hat!?

Irgendwo habe ich einen Logikfehler... oder so. ^^ Ich bitte um Aufklärung, wenn jemand das da oben nachvollziehen kann.

LG
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