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Alt 13.10.2009, 23:01   #5   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
AW: verschidene Wirkungsgrade

"Das ganze fand bei einem Normdruck von 20°C statt" ? Du meinst sicher p=1013hPa und T=293K
"5.4dl = 0.0241mol Knallgas" ? Ich berechne nach dem Gasgesetz da 0,02246 mol
und dann überlege doch mal:
Du sagst, um 1 mol Knallgas zu erzeugen seien 571,6 kJ notwendig, (wie denn ermittelt ?)
das entspräche dann für Deine 0,54 l einer Energiemenge von 12,84 kJ
und Du willst die gleiche Gasmenge mit 10,1 kJ erzeugt haben, da kann doch was nicht stimmen, denn bei Deiner Elektrolyse mußt Du eine Überspannung aufwenden, um überhaupt in endlichen Zeiten eine vernünftige Gasmenge zu erzeugen. Ausserdem entsteht auch noch Wärme.
Ich weiß nicht, wie Du die 10,1 kJ bestimmt hast, kann also eigentlich zu Deinem Versuch garnichts sagen, außer daß da etwas nicht stimmen kann, denn daß Du den Energieerhaltungssatz widerlegt hast glaube ich nicht.
Da die Bildungsenthalpie von Wasser -285,6 kJ/mol beträgt, sollte eigentlich die Zersetzung von einem mol Wasser 285,6 kJ betragen, dabei entsten dann 0,5 mol O2 und 1 mol H2 insgesamt also 1,5 mol Knallgas.
Das würde dann bedeuten, daß theoretisch für 1 mol Knallgas 190,4 kJ benötigt würden. Für Deine 0,54l also 4,28 kJ theoretisch. Wenn nun Dein Wert von 10,1 kJ stimmt, dann wäre der Wirkungsgrad Deiner Elektrolyse {\eta = {4,28\over 10,1}= 42,3%} das kommt mir realistisch vor.
Ich hoffe, daß Dir das etwas weiter hilft.

Geändert von Auwi (13.10.2009 um 23:19 Uhr)
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