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Alt 09.10.2009, 16:09   #1   Druckbare Version zeigen
Himbeerfleischer  
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Themenersteller
Beiträge: 4
Elektronenkonfiguration im Orbitalmodell

Heyho zusammen!

Ich bin gerade dabei mir die Elektronenkonfiguration im Orbitalmodell beizubringen, aber irgendwie will ich das einfach nicht ganz verstehen! Hab zwar die Suchfunktion benutzt, jedoch nur Beiträge gefunden die tiefer gehen als ich momentan zu verstehen vermag.

Hier die Problemstellung:

Mir ist soweit klar, dass die Schalen, bzw. Energieniveaus weiter durch die verschiedenen Quantenzahlen unterteilt werden. (Auch wenn mir die Magnetquantenzahl immernoch Kopfzerbrechen bereitet)
Mir ist auch klar, dass die verschiedenen Orbitale nun je nach Energiereichtum bzw. Armut verteilt werden, also vom Atomkern weg, nach der Formel:
1s 2s 2p 3s 3p 4s 3d 4p 5s 4d 5p 6s 4f 5d 6p 7s 5f 6d

Nur bereitet mir das Eigentliche Ausführen der Konfiguration Probleme, als totaler Chemie-Dummy.

Nehmen wir Bor als Beispiel. Es steht in der 2 Periode und hat damit 2 Schalen die besetzt werden. K und L bzw. n=1 und n=2. Zähl ich das dann einfach von Wasserstoff angefangen bis Bor ab?
Also da für n=1 ja gilt, dass nur "s-Elektronen" aufgenommen werden können und für n=2 s und p, müsste es ja heißen bzw. heißt dass die Konfig. so aussehen müsste bzw. sieht:

1s² 2s² p^1

Okay soweit so gut! Nur wenn ich jetzt z.B. Stickstoff anschaue, dass ja so aussieht:
1s 2 2s 2 p 3

Dann frage ich mich erstens: Wie können im 2p Oribtal 3 Elektronen (also die Hochzahl?) sein? Ich dachte in einem Orbital können sich nur 2 Elektronen aufhalten die sich in wenigstens einem Attribut unterscheiden müssen! Wieso sind das dann hier 3?
Konsequenterweise frage ich mich dann natürlich auch, wieso es nicht einfach 1s^2 2s^3 p^2 heißen könnte? Woher weiß ich denn dann wieviele Elektronen wo genau sein müssen? Gibts da irgendein Zählsystem?

Ich checks einfach nich!

Danke im Voraus
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