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Alt 04.10.2009, 14:07   #2   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.881
AW: Löslichkeiten von Stoffen

allgemein funktioniert loeslichkeit so:

ein stoff (egal ob salz,fluessigkeit usw..) hat mit seinesgleichen "energieliefernde wechselwirkungen".
um ein salz also z.b. in wasser zu loesen muss das sich-aufloesen in wasser (-->u.a. hydratationsenthalpie) mehr energie liefern als die bildung des salzkristalls aus den salz-ionen (u.a. gitterenthalpie, ionisationsenthalpie)zuvor geliefert hat

weiterhin nimmt die unordnung eines systems i.a. beim mischen verschiedener (vorher rein-) stoffe zu, diese entropiezunahme ist ein weiterer energieliefernder prozess

je staerker die wechselwirkung eines stoffes mit sich selbst ist, desto staerker muessen also auch die "aufbaubaren" wechselwirkungen sein um da konkurrieren und ueberkompensieren zu koennen.
die dinge muessen sich also "aehnlich" sein, sonst ist einer der partner immer zu schwach um da erfolgreich interagieren zu koennen (dann bleibt der "starke" halt lieber "unter seinesgleichen" und der schwache muss sich dann mit sich selbst amuesieren: es loest sich nix)

so. und nun kannst du gucken welche strukturen in den molekuelen sind und die nach "staerke" ordnen (um so zu einer gesamt-einklassierung deines stoffes zu kommen). und dabei geht es eben von starken wechselwirkungen (z.b. ionen, bindungen) ueber mittelpraechtiges (wasserstoff-brueckenbindungen, dipole) bis runter zu den schwaecheren sachen (van-der-waals)

und dann: gleiches loest gleiches

gruss

ingo
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