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Alt 01.10.2009, 23:05   #1   Druckbare Version zeigen
kraemmchen weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 67
Hybridisierung

Hallo,
ich beschäftige mich gerade mit den Unterschieden zur Beschreibung des H_2 Moleküls mittels der Valenzbindungstheorie und der Molekülorbitaltheorie.

Den Unterschied im Ansatz der Wellenfunktionen hab ich verstanden
(Valenzbindungstheorie: es werden gleich beide Elektronen betrachtet und eine Linearkombination wird erst durch das Pauli Prinzip erzwungen, Molekülorbitaltheorie: Man betrachtet das einzelne Elektron in welchen Orbitalen es sich überall aufhalten kann , addiert die atomorbitale und verwendet dann bei zwei Elektronen einen Produktansatz).

Meine Frage ist: Werden bei beiden Methoden die Potentialkurve mittels Variationsrechnung berechnet : E = < \psi|H\psi> ?

Zweite Frage: Wie ist das mit der Hybridisierung. Verwendet man diese, um Bindungswinkel und Bindungsmöglichkeiten korrekt zu beschreiben, und nutzt man die Hybridorbitale dann letztendlich in beiden Methoden, in der Valenzbindungstheorie und in der Molekülorbitaltheorie? Oder wird sie nur in der Valenzbindungstheorie benutzt (wie ich finde, steht das so im atkins...) und warum nur in der Valenzbindungstheorie?
Ich finde, dass die Molekülorbitaltheorie sich eher für ionische Bindungen eignen würde und die Valenzbindungstheorie eher für kovalente Bindungen. ABer scheinbar beschreibt man mit beiden Methoden kovalente Bindungen....
Ich wär sehr sehr froh über eine Antwort
Danke
Viele Grüße
Kraemmchen
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