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Alt 29.09.2009, 08:14   #2   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.414
AW: kugelwolkenmodell

Hi

ich versuchs mal:

Das Kugelwolkenmodell (KWM) ist eine Erweiterung des Bohr´schen Atommodells und gleichzeitig eine Vereinfachung des Orbitalmodells.

Im KWM sind die Schalen des Bohr´schen Atommodells übernommen worden (K-Schale, L-Schale, ...), die eine unterschiedliche Anzahl an Elektronen aufnehmen können.

Darüber hinaus wurden die einzelnen Schalen in Kugelwolken unterteilt. Diese Kugelwolken sind Aufenthaltsräume für 2 Elektronen. Ich erklärs mal an einem Beispiel:

Die 1. Schale (K-Schale) kann mit maximal 2 Elektronen besetzt werden (z.B. He). Daraus folgt, dass sich in der 1. Schale nur 1 Kugelwolke befindet.

Die 2. Schale (L-Schale) kann mit maximal 8 Elektronen besetzt werden. Wird jetzt das Kugelwolkenmodell angewendet, folgt daraus, dass sich in der 2. Schale 4 Kugelwolken befinden, die mit je 2 Elektronen besetzt sind.
Mathematisch ausgedrückt: 4 Kugelwolken mit je 2 Elektronen: 4 x 2 = 8 Elektronen.

Das KWM dient in der Regel dazu, Sachverhalte wie die Atombindung oder den Molekülbau, die mit dem Bohr´schen Atommodell nicht erklärt werden können, anschaulich zu erklären, ohne gleich zum komplizierteren Orbitalmodell zu greifen.

Ich hab da noch in paar Links, wo das KWM gut erklärt ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kugelwolkenmodell

http://www.u-helmich.de/che/09/05-molek/mol01.html

http://www.thomasmusolf.de/fuer_schueler_und_eltern/Chemie/Klasse%209/V%20Salze/KWM%20-%20Regeln.pdf

Gruß Bergler
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