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Alt 22.09.2009, 07:13   #2   Druckbare Version zeigen
shipwater Männlich
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Beiträge: 2.038
AW: Gesetzmäßigkeiten im PSE

Metalle bilden Kationen, das heißt sie geben alle Außenelektronen ab, so dass eine neue volle Elektronenschale die äußerste wird. Und Nichtmetalle bilden Anionen, das heißt sie nehmen so viele Elektronen auf, bis ihre äußerste Elektronenschale voll ist. Und das ist auch Sinn und Zweck der ganzen Sache. Das nennt sich das Streben nach dem Edelgaszustand. Da Metalle Elektronen abgeben sind die Kationen positiv geladen, da die Elektronen ja eine negative Elementarladung besitzen. Und die Anionen sind demnach negativ. Hat ein Metall ein Elektron abgegeben ist das Kation einfach positiv geladen. Hat es zwei abgegeben ist es zweifach positiv geladen und so weiter. Und das selbe auch bei den Anionen. Ein aufgenommenes Elektron heißt einfach negativ geladen, zwei Elektronen aufgenommen heißt zweifach negativ geladen und so weiter.

Und zur Bildung der Ionen kommt es wenn wenn Nichtmetalle mit Metallen reagieren. Also wenn zum Beispiel Natrium und Chlor miteinander reagieren. In diesem Falle gibt jedes Natriumatom ein Elektron ab, welches von Chloratomen aufgenommen wird. So haben beide dann eine volle Außenschale. Und die Natriumkationen sind also einfach positiv und die Chloranionen einfach negativ geladen. Das Produkt dieser Reaktion ist Natriumchlorid, auch als Kochsalz bekannt.

Shipwater
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Geändert von shipwater (22.09.2009 um 07:21 Uhr)
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