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Alt 15.09.2009, 13:15   #5   Druckbare Version zeigen
Kalomel Männlich
Mitglied
Beiträge: 948
AW: Wann ist eine Verbindung wasserlöslich?

Wie gesagt, anhand der funktionellen Gruppen; das sind ja auch meist die "Enden" eines Moleküls, also der Ort, wo was passiert (deshalb heißen sie auch so...).

Du bist mit deiner Idee der Elektronegativität schon ganz richtig unterwegs, also gar nicht mal soo planlos. Je höher die Differenz, desto polarer. Bsp.:

-OH = sehr polar vs. -CH3 = gar nicht polar

Gleich gesellt sich gern zu gleich:

Hast du eine -OH/-NH2 -Gruppe, dann sind sie wasserlöslich, weil sie mit dem Wasser Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden kann.

In der Biochemie ist die Löslichkeit aber genauso wichtig wie in Bio, wenn nicht sogar wichtiger...

Bei mehr als zwei Stoffen können nur intermolekulare Wechselwirkungen auftreten. Betrachte der Einfachheit halber Elektronegativität als intramolek. Wechselwirkung.

Zahlenwerte kann ich aus dem Kopf nicht angeben, ebenso wenig einen Differenzwert, ab dem es polar/unpolar wird.
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Wissen ist gefährlich, Unwissen die Gefahr!

"Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, dass meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken."
(J.W.Goethe: Die Leiden des jungen Werther)

Geändert von Kalomel (15.09.2009 um 13:20 Uhr)
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