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Alt 05.09.2009, 23:42   #3   Druckbare Version zeigen
Cebe Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 263
AW: Fragen zu Versuchsprotokollen

Also bei uns geht es um eine Untersuchung der Brennerflamme. Wir sollten die Temperaturen in verschiedenen Bereichen der leuchtenden und der entleuchtenden Brennerflamme messen. Wir kamen da bei der leuchtenden Flamme auf Temperaturen zwischen 500°C und 630°C und bei der entleuchteten Brennerflamme auf Temperaturen zwischen 250°C und 940°C, wobei die entleuchtete Brennerflamme in ihrem oberen Bereich am heißesten war ...
Laut einem Chemiebuch (Duden Chemie) müsste die entleuchtete Brennerflamme aber viel heißer sein ! Außerdem sollte der heißeste Bereich in der Mitte liegen und im unteren Bereich sollte die Brennerflamme heißer als 250°C sein.
Ich hab bisher keine Erklärung dafür, wie es zu diesen Differenzen gekommen sein kann, außer, dass vielleicht das Thermometer nicht richtig funktioniert haben könnte. Zu den weiteren Umständen: Die entleuchtete Flamme rauschte nicht, vielleicht lag es am Sauerstoff, außerdem kann es sein, dass die Flamme Zugluft ausgesetzt war. Das heißt so ähnlich könnte ich auch die Fehlerbetrachtung schreiben ? Ich würde zuerst die Fehler, die technischen Ursprungs (Thermometer) wären aufzählen und dann die menschlichen Fehler, z.B., dass wir nicht richtig gemessen haben oder die Luftzufuhr nicht richtig aufgedreht war.

Beim zweiten Versuch ging es um das Erhitzen im Reagenzglas. Zuerst sollten wir ein trockenes Reagenzglas in die leuchtende, dann in die entleuchtende Brennnerflamme halten - das ist mir auch klar. Aber der zweite Teil, destiliertes Wasser im Reagenzglas zu erhitzen und dabei zu schütteln, dass nichts rausspritzt, hat für mich nur einen Lerneffekt, bzw. -sinn.
Trotz Schütteln spritzte das Wasser aus dem Reagenzglas. Das könnte ich zwar als Beobachtung schreiben, aber was da als Auswertung hinsoll ist mir nicht ganz klar. Immerhin habe ich mich an da Skript gehalten, das Wasser ist aber dennoch herrausgespritzt, was es bei den anderen nicht tat.
Wäre vielleicht Kondenswasser, dass in das Reganzglas zurückgelaufen ist und so den Siedeverzug herbeiführte eine Erklärung ?

-> Zahlen werde ich wohl bei beiden Versuchen nicht aufführen müssen oder können (in der Fehlerbetrachtung) ...

Cebe
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