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Alt 04.09.2009, 13:52   #3   Druckbare Version zeigen
chrisone Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Alternativen zum Hybridisierungsmodell?

Danke für die schnelle Antwort, schlauer werde ich daraus aber leider auch irgendwie nicht.
Wie genau erkläre ich das denn mit der MO-Theorie? Hierbei habe ich doch immernoch das Problem, dass ich beim Kohlenstoff zunächst mal zwei gepaarte Elektronen auf dem 2s-Orbital und zwei ungepaarte auf den 2p-Orbitalen sitzen habe. Wenn ich mir jetzt beispielsweise ein Methanmolekül bauen will, müsste ich ja für jedes Wasserstoff das gebunden wird ein bindendes und ein antibindendes MO bilden. Mit den beiden Elektronen der 2p-Orbitale läuft das dann ja wie gehabt.
Wie aber erkläre ich die Bindung mit den beiden 2s-Elektronen? Das bindende MO müsste hierbei ja jeweils auf einem niedrigeren Energieniveau liegen als das 2s-Orbital. Ist dies der Fall und wenn ja warum?
Und wie erkläre ich dann den Tetraederwinkel? Hierzu müssten doch alle bindenden MO´s die gleiche Form haben und damit doch auch auf dem gleichen Energieniveau sitzen oder irre ich mich da? Und wenn alle bindenden MO´s auf dem gleichen Energieniveau sitzen, dann müsste sich dieses Energieniveau entweder zwischen denen des 2s-Niveaus und des 2p-Niveaus befinden, was damit aber höher wäre als das des 2s-Niveaus und somit der obigen Überlegung widersrpechen würde, oder sie liegen alle noch unter dem 2s-Niveau, was mir aber als sehr unwahrscheinlich erscheint. Fragen über Fragen...
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