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Alt 19.08.2009, 21:44   #5   Druckbare Version zeigen
fj Männlich
Mitglied
Beiträge: 161
AW: Elektrolyse einer Zinkiodlösung: Reaktionen an den Elektroden

Nach meiner Erfahrung entsteht Zink an der Kathode.

Sollte auch so sein:
Man darf sich nicht mit den Standardpotentialen vertun:
Eine Zinkiodidlösung wird etwa bei pH 7 elektrolysiert -> E(H+)=-0,41V
und dann soll sich H2 an der Graphitelektrode bilden, da gäbe es schon
bei Stromdichten von 0.001 A/cm^2 ein Überpotential von Ü(H2)=-0,6V
was in der Summe zu -1,01 V führt.

Während Zink sich schon bei -0,76V abscheidet
(dieser Wert ist von den +0,62V abgezogen die kleinere Zersetzungsspannung:
Z=0,62V-(-0,76V)=1,38 V für die Bildung von Iod und Zink.
Z=0,62V-(-1.01V)=1,63 V für die hypothetische Bildung von Iod und H2.

Gruß, fj
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