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Alt 16.08.2009, 14:30   #5   Druckbare Version zeigen
Sponk Männlich
Mitglied
Beiträge: 966
AW: Osmolarität umrechnen nach Verdünnung

Zitat:
Zitat von Kira1983 Beitrag anzeigen
Wie viel reines Wasser muss man hinzufügen um die Lösung wieder isoton zu bekommen?

Antwort: 0,2L, gerechnet wird: 60mmol / 300mmol/L = 0,2 L
Als Ergebnis erhalte ich zwar jetzt auch 0,2 l, nur halte ich den Rechenweg der Musterlösung für falsch.

Du kannst hier prinzipiell auf verschiedene Arten vorgehen:
  1. Entweder Du überlegst Dir in wieviel l Wasser die erhöhte Stoffmenge gelöster Teilchen gelöst sein muss, um wieder eine blutisotone Lösung zu erhalten, oder
  2. Du überlegst Dir in wieviel l destilliertem Wasser die hinzugefügte Substanz zuvor gelöst sein müsste, damit die herzustellende Lösung blutisoton bleibt.

Zu 1.: In der neu hergestellten Lösung beträgt die Stoffmenge der gelösten Teilchen 290 mmol/l · 0,6 l + 60 mmol = 234 mmol. Gemäß c=n/V benötigst Du also ein Gesamtvolumen der neu hergestellten Lösung von Vges = 234 mmol/(290 mmol/l) = 0,8 l. Demzufolge müssen noch 0,8 l - 0,6 l = 0,2 l destilliertes Wasser hinzugefügt werden, um wieder eine blutisotone Lösung zu erhalten.

zu 2.: Gemäß c=n/V müsste der hinzugesetzte (nicht dissoziierende) Stoff in Vadd = 60 mmol/(290 mmol/l) = 0,2 l gelöst sein, um die gleiche Osmolarität wie die blutisotone Lösung aufzuweisen.

Und damit viel Erfolg bei Deinem 1. Staatsexamen!
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Alle Verallgemeinerungen sind falsch, immer und überall.
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