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Alt 08.08.2009, 14:05   #28   Druckbare Version zeigen
rainbowcolorant Männlich
Mitglied
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AW: brom einatmen?

Ich muss Franz da recht geben. Mit Xenon habe ich es im Schweizer Fernsehen schon gesehen. Effekt erheblich. Allerdings hat auch da der Vorführer gesagt: nach dem Versuch tief in die Beuge genen und kräftig ausatmem ("uusschnuufe").

Mit Argon habe ich es ausprobiert, denn im Labor, wo ich gearbeitet habe, war es im Überfluss vorhanden (Trägergas für Flammenphotometrie). Aber ich konnte keine deutliche Stimmänderung feststellen. So wird es bei CO2 nicht viel anders sein, denn Molmasse 44 oder 40 macht keinen nennenswerten Unterschied. Außerdem kitzelt Kohlendioxid ganz schön in der Nase, weil das Bisschen Säure, das sich auf den Schleimhäuten bildet, von diesen schon als ziemlich heavy empfunden wird.

N. B. eigentlich wird nicht die Stimme tiefer oder höher. Die Stimmbänder schwingen praktisch mit derselben Frequenz weiter. Was sich ändert sind die Obertöne, da sich bei geänderter Schallgeschwindigkeit und gleich großen Resonanzräumen die Resonanzfrequenzen proportional ändern. Man bekommt also eine Donald-Duck-Stimme oder das Gegenteil davon, aber alles auf derselben Grundfrequenz.

Zitat:
Zitat von FK
Die beiden haben wohl so viel Ahnung von Chemie wie ein vietnamesisches Hängebauchschwein...
Mit dem Unterschied, dass Vietnamesische Hängebauchschweine nicht so leicht Moderatoren von populärwissenschaftlichen Sendungen werden. Wenn das stimmt, was in der Sendung verzapft wurde, ist es nicht nur blamabel, sondern auch gefährlich.
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Talente erbt man, Neurosen erwirbt man, Charakter hat man.

Geändert von rainbowcolorant (08.08.2009 um 14:22 Uhr)
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