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Alt 04.08.2009, 19:58   #3   Druckbare Version zeigen
CineX Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 201
AW: Ballistol -> Messing ?

Hallo,

das dachte ich bisher auch.... Dann habe ich dann im Internet überraschend die Aussage eines Mitarbeiters bei der Fa. Klever entdeckt:

Zitat:
"Ein Grund für die Wunderdinge von Ballistol liegt unter anderem darin, dass es sich nicht wie üblich um ein Neutralöl handelt, sonder das Ballistol ein leicht alkalisches Öl ist. Ein wichtiger Nebeneffekt v.a. für die Waffenreinigung ist dabei, dass Kupferrückstände im Gewehrlauf angelöst werden und die Waffenreinigung somit erleichtert wird. Das Lösen, bedarf einer einer größeren Menge Ballistol und einer langen Einwirkzeit, Sie dürfen sich den Vorgang nicht als "auflösen" vorstellen.

Wie Sie sicherlich wissen ist Messing eine Kupfer-Legierung. Trotzdem oder gerade deswegen empfehlen wir Ballistol als Kontaktspray, da die Rückstände auf der Oberfläche bzw. die mit der Zeit entstehende Oxidschicht auf den Kontaktblechen angelöst wird und das blanke Metall wieder zum Vorschein kommt. Aus diesem Grund wird Ballistol sehr gerne als Kontaktspray eingesetzt. Achten Sie bitte darauf, dass der zurückbleibende Ölfilm nicht zu dick ist, da Ballistol selbst nicht leitend ist."
Jetzt bin ich schon ein wenig beunruhigt, da sich das öl grün färbt. Und die Korrosionsprodukte von Kupfer sind z.T. grün.....

Auch auf Wikipedia habe ich folgenden Text gelesen:

Zitat:
Auf Messing und Kupfer aufgetragen hat es eine leicht oxidierende Wirkung, weshalb es zur Konservierung dieser Metalle nicht geeignet ist.
Solange nur wenige Atomlagen angelöst werden und die schädigende Wirkung irgendwann nachlässt wäre es ja nicht so schlimm, dann kann ich in zukunft andere Öle verwenden. Ich verwende das Ballistol erst seit einem Jahr....
Bin jetzt schon ein wenig beunruhigt, da ich das öl an einem sehr teueren Schloss angewendet habe...
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