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Alt 28.07.2009, 12:46   #5   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.700
AW: Sodiumcarbonat und Natriumhydroxid

Zitat:
Zitat von Nita82 Beitrag anzeigen
Danke für Deine Antwort. Es geht um Platinenentwicklung. Natriumcarbonat nimmt man für das Entwickeln negativ fotobeschichteter Platinen und Natriumhydroxid für das Entwickeln positiv beschichteter Platinen.

Die eigentliche Frage ist: Wenn ich Natriumcarbonat mit Wasser mische erhalte ich Natriumhydrogencarbonat und Natriumhydroxid. Wenn ich NaOH mit Wasser mische erhalte ich Natronlauge. Worin besteht der Unterschied beider Lösungen, da ja beide alkalisch sind.

Mischungsverhältnisse jeweils 10 bis 20 Gramm auf 1 Liter Wasser.
In der Praxis werden alkaliloesliche Photoresiste fuer Platinen mit 10%iger Sodaloesung (Natriumcarbonat) entwickelt. Im weiteren Verlauf des Herstellungvorgangs nach dem Patternplating (Kupfer und Zinn), wird der Resist mit einer Mischung aus Tetramethylammoniumhydroxid und Kaliumhydroxid gestrippt. Danach kann die Platine ammoniakalisch geaetzt werden.

Man macht sich zu Nutze, dass bei einem pH-Wert 10-11 nur die nicht entwickelten Teile des Resists sich loesen. Beim Strippen spaeter, mit Hydroxid pH 12-13, die auch ausgehaerteten Teile.

Bei positivbeschichteter Platinen braucht man von Hause aus einen hoeheren pH-Wert benutzt daher NaOH.
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Vena lausa moris pax drux bis totis
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