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Alt 28.07.2009, 03:15   #2   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.106
AW: Magnesiumanode in einem Pufferspeicher

In einem Heizungssystem ist normalerweise keine Sauerstoffzufuhr. War das im Modellexperiment auch so?

Das Wasser vorher enthärten braucht es für die Heizung auch nicht wirklich - eher nicht so gut, weil es dann saurer wird. Der Kalkausfall ist ja wenn überhaupt minimal, da ja nicht wie in der Trinkwasserleitung ständig neues Wasser mit Carbonat zugeführt wird.

Wenn sich das Magnesium im Wasser "auflöst", steigt der Leitwert und der pH.

Wiederhole den Test mal mit unbehandeltem Leitungswasser und randvoll gefüllten verschlossenen Behältnissen. Ich tippe mal, wenn der freie Sauerstoff verbraucht ist, hört auch die Korrosion auf.

Dann nimm noch ein Glas nur mit Magnesiumstreifen ohne Eisen drin dazu.
Vermutlich ist das Magnesium etwas langsamer, aber schliesslich auch weg.

Dann (nach 3Tagen) das Eisenstück in das Glas wo nur Magnesium drin war (unzersetztes Magnesium herausnehmen) - rostet bestimmt nicht so schnell, wie das Eisen allein.

Würde mich mal interessieren, ob meine Vermutungen sich bewahrheiten.
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