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Alt 27.07.2009, 23:33   #1   Druckbare Version zeigen
nebv Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
Magnesiumanode in einem Pufferspeicher

Hallo zusammen,
ich möchte hier um Eure Hilfe bitten, da ich mit dem Thema etwas überfordert bin:
Es handelt sich um eine Heizungsanlage(noch nicht befüllt) die mit einfachsten Mitteln gegen Korrosion geschüzt werden sollte.
Das ganze besteht unter anderem aus 3x1000L Pufferspeicher (Stahl nicht emailiert), Fußbodenheizung(Verbundrohr) und Heizkörper ebenfalls aus Stahl.
Ich habe öffters gelesen dass durch opfernden Magnesiumanoden, die Pufferspeicher aus Stahl geschüzt werden. Außerdem sollte das Füllwasser
enthärtet werden. Ich habe also ein paar Experimenten (im Kleinformat)durchgefürt:
-das Leitungswasser wurde vorab entmineralisiert (Umkehrosmose)
-wegen des zu kleines pH-Wertes (6.0) wurde mit ein sehr wenig NaOh behandelt um es auf die VDI empfohlenen Wert anzuheben (ca. 9)
-in einem 150ml gefülltes Glas habe ich das Wasser plus ein paar
Eisenstücke mit einem Magnesiumband zusammen gebunden
-noch einmal das selbe aber ohne Magnesiumband (als Zeuge)
-beide Gläser haben ein pH-Wert ca 9 und einen Leitwert des Wassers (wegen der NaOH) von ca 80µS/cm.
-2 Tage später sind die Eisenstücke intakt (Glas mit Magnesiumband und klares Wasser + etwas hellgraues Präzipitat)bzw etwas angerostet (Glas ohne Magnesiumband und braunes trübes Wasser). Der pH-Wert ist leicht angehoben da wo das Magnesiumband drinne stand (+ ca.0,2)
Mein Problem ist aber dass der Leitwert des Wassers hierbei kontinuierlich auf 700µS/cm gestiegen ist, dass ist fast soviel wie das Leitungswasser vor dem Umkehrosmosefilter hatte (920µS/cm).
Außerdem löst sich das Mgnesiumband rapide auf. Gibt es eine Möglichkeit
es zu berechnen wie schnell in der Realität eine Magnesiumanode sich auflöst? (wenn man den Wasserinhalt z.B. kennt, und die Kontaktoberfläche des Eisens bzw. Magnesiums). Gibt es in diesem Fall einen empfohlenen pH-Wert um solang es geht die Magnesiumanode selbst zu schützen? kann man den
Anstieg des Leitwertes begrenzen?
Vielen Dank vorab
cip
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