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Alt 07.07.2009, 09:54   #15   Druckbare Version zeigen
Jonathan1 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
AW: Gesundheitsrisiko beim präparativen Arbeiten

Zitat:
Zitat von Tiefflieger Beitrag anzeigen
[…]
Eigentlich erwarte ich von einem Diplom Chemiker, dass er Gefährdungen, durch die von ihm verwendeten Chemikalien, einigermaßen einschätzen kann.
Eigentlich kann er das auch.
Doch wie soll ich das, wenn ich nicht die Kontrolle über die Abluft besitze und mich da auf andere verlassen muss? Bei uns gibt es ein neues und ein altes Chemiegebäude. Ich arbeite im neuen und habe auch erfahren, dass die Abluft im alten stärker zieht. Um trotzdem die Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen, soll die Norm für die Belastung extra für das neue Gebäude angepasst worden sein.

Was soll mir das jetzt sagen? Ist man, wenn man in diesem Gebäude arbeitet, automatisch resistenter gegen die Belastung von Chemikalien? Sind die Werte sowieso nur alle gewürfelt?

Natürlich entscheiden mehrere Faktoren über meine Gesundheit beim Arbeiten. Das ist maßgeblich wie ich selbst arbeite und ebenfalls maßgeblich, wie die Abluft funktioniert. Auf meine Arbeitsweise habe ich einen Einfluss, auf den anderen gennanten Faktor muss ich mich leider einfach nur verlassen.

Dass mir keine Säure ins Auge spritzt, darum kümmert sich die Uni, denn dafür müsste sie ggf. sofort haften. Wenn ich in 30 Jahren Krebs kriege, interssiert das keine Sau, weil man dann kaum noch nachweisen kann, woran das lag und die Kosten bei mir liegen.

Ich erwarte keine wirkliche Antwort, da es keine gibt, ich ärgere mich nur gerade darüber. Und zu meinen gängigen Lösungsmitteln zählen neben dem Aceton und Ethanol zur Reinigung hauptsächlich THF, Acetonitril, Ether, Dichlormethan und DMSO.
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