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Alt 23.06.2009, 14:29   #2   Druckbare Version zeigen
miez Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.034
AW: Elektronenkonfiguration von Uran (92)

Zitat:
Wenn ich jedoch die Elektronenkonfiguration von Uran nach diesem simplen Prinzip durchführe, erhalte ich nicht die, die es sein sollte.
- Die Natur ist leider nicht immer so simpel, wie man es gern hätte.
- Welche Orbitale besetzt werden hängt zum größten Teil von den Orbitalenergien ab, aber nicht nur davon. Die anderen Effekte wirken sich erst aus, wenn die Energieunterschiede zwischen den Niveaus immer geringer werden. Dann bestimmen oft geringe zusätzliche Effekte die Besetzung. Je schwerer die Elemente werden, umso komplizierter wird die Situation.

- Bei den ersten Elementen bis zum Argon: Nur die Orbitalenegie ist entscheidend
- Bei den 3d-Elementen wirkt sich die hohe Stabilität halb- bzw. vollbesetzter 'Unterschalen' aus: Cr und Cu. Der Effekt ist auch bei den leichteren Elementen vorhanden, wirkt sich aber eben bei der Besetzungsreihenfolge nicht aus.
- Mit diesen beiden einfachen Regeln liegt man bei über 70 von 92 Elementen richtig. Was will man mehr?
- Bei ÜM-Elementen schwerer als Zr wirkt sich zusätzlich die Elektron/Elektron-WW in einer nicht mehr einfach zu beschreibenden und vorhersagbaren Art und Weise aus, z.B. Cr,Mo und W bzw. Ni, Pd, Pt oder Ce.
- Für die Elektronenkonfiguration von Uran gibt's eine Tabelle zum Nachschlagen. Auswendig lernen ist Vergeudung von Speicherplatz.
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