Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 23.06.2009, 14:08   #1   Druckbare Version zeigen
search  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 167
Elektronenkonfiguration von Uran (92)

Hallo!

Ich habe hier im Foren schon einige für mich nicht zufriedenstellende Erklärungsversuche gelesen, warum eine Elektronenkonfiguration nun so sei, wie sie sei.

Prinzipiell gilt doch ein gewisses Schema in der Abfolge von Orbitalen. Je nachdem, welches energetisch höher ist:
1s,
2s, 2p,
3s, 3p,
4s, 3d, 4p,
5s, 4d, 5p,
6s, 4f, 5d, 6p,
7s, 5f, 6d, 7p,...

Ich habe auch gelernt, dass immer erst jedes Orbital mit Elektronen aufgefüllt wird, bevor das nächstgelegende höhere Orbital mit Elektronen aufgefüllt wird.

s = 2 Elektronen
p = 6 Elektronen
d = 10 Elektronen
f = 14 Elektronen

Wenn ich jedoch die Elektronenkonfiguration von Uran nach diesem simplen Prinzip durchführe, erhalte ich nicht die, die es sein sollte. Wahrscheinlich aus dem Grunde (wie in anderen Beiträgen beschrieben), dass der energetische Zustand anders besser ist.

Aber wieso kann ich als Grundtheorie annehmen, dass die Abfolge der Orbitale von energetisch gering bis energetisch hoch ist, wenn gleichzeitig bei Elektronenkonfigurationen höherer Elemente Sonderregeln herrschen bzgl. des energetisch Bevorzugten?

Desweiteren beschäftigt mich gerade (bin beim Lernen ), ob ich mir die Elektronenkonfigurationen höherer Elemente somit nicht Ableiten kann, sondern auswendig lernen muss.

Wäre echt klasse, wenn ihr antwortet!
search ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige