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Alt 16.06.2009, 12:16   #7   Druckbare Version zeigen
Sponk Männlich
Mitglied
Beiträge: 966
AW: molekülorbitaltheorie

Die Existenz von unbesetzten Orbitalen zu diskutieren halte ich für Wortklauberei.

Zitat:
Zitat von zyp Beitrag anzeigen
Wenn im wald ein Baum fällt und keiner ist da - gibt es dann ein geräusch?
Ist so ein bisschen ein philosophisches Problem...ich sage ganz klar, dass es ein geräusch gibt, ega ob jemand da ist es zu hören oder nicht. Genauso glaube ich eigentlich dass, wenn man etwas besetzen kann es auch existent sein muss - selbst wenn es nicht besetzt ist.
Ich stimme zyp tendenziell zu, und zwar aus folgendem Grund: Über die Schrödingergleichung kann man prinzipiell Geometrie und Energieeigenwert aller Orbitale für eine jeweils feste Elektronenverteilung berechnen - unabhängig davon ob sie nun besetzt sind oder nicht.

Zitat:
Zitat von Paleiko Beitrag anzeigen
Orbitale sind keine besetzbaren Volumina a la Milchkanne und Co, sondern Zustände von Teilchen. Wenn der Zustand nicht besetzt ist, ist da auch nix. Auch keine Milchkanne.
Genau hier setzt jedoch für mich die Frage nach dem was als "existent" bezeichnet werden soll ein (insbesondere auf subatomarer Ebene!): Ich weiß quasi genau wie meine Milchkanne einmal aussehen wird - um bei diesem Bild zu bleiben - auch wenn sie im Grundzustand des Systems noch nicht zu bemerken ist (und ich verwende hier bewusst nicht den Ausdruck "existent ist").

Ich habe den Eindruck an dieser Stelle beißt sich Schrödingers Katze in den Schwanz... und halte es deshalb für Wortklauberei.
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