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Alt 04.05.2009, 10:09   #2   Druckbare Version zeigen
Kalomel Männlich
Mitglied
Beiträge: 948
AW: mörteltechnologie

Zitat:
Tatsache ist jedoch, das diese Fehlstellen von menschenhand hergestellt wurden.
Wieso sollte das jemand tun? Geht es hier um Vandalismus oder bautechnische Maßnahmen oder Manipulation am Bau, damit der Rechnungsbetrag nicht so hoch ausfällt?

Meiner Meinung nach ist es sehr schwierig eine Manipulation durch Menschenhand und Werkzeug nachzuweisen, da durch die Konsistenz des Mörtels die Stellen, wo das Werkzeug - z.B. Schraubendreher oder Meißel - angesetzt wurde meist zu Staub und Sand zerbröseln. Man bekommt keinen Negativabdruck oder Riefen, die für einen Schraubendreher charakteristisch sind...
Vielleicht findet man die Ansatzstelle, weil ober- oder unterhalb der Fugen befindliche Steine, Kacheln, Fliesen beschädigt wurden. Das wäre aber immer noch nur ein Indiz, kein Beweis!
Metallischer Abrieb wird vermutlich nicht in den Mengen vorhanden sein, dass er den natürlichen Eisengehalt des Mörtels oder der Umgebung einer Baustelle signifikant übersteigt.

Das ist das, was mir dazu eingefallen ist.

Den Nachweis, dass jemand da Hand angelegt hat, halte ich wie gesagt für so schwierig - wenn nicht gar unmöglich - dass Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen. Solange niemand eine Zeugenaussage oder Überwachungkamerabilder vorweisen kann...
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Wissen ist gefährlich, Unwissen die Gefahr!

"Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, dass meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken."
(J.W.Goethe: Die Leiden des jungen Werther)
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