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Alt 24.04.2009, 09:20   #1   Druckbare Version zeigen
DerEsel Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 242
Tarnkappen-Chrom

Hallo Leute,
Auf grund der Finanzkriese gibt es bei uns im Labor recht wenig zu tun, daher habe ich mal die Asche meines Holzofens mittel ICP unter die Lupe genommen. Das habe ich auf 2 Arten gemacht.
1. Asche einfach einwiegen und mit Destiliertem Wasser versetzten ab und zu schütteln und 3 Tage stehen lassen, dann die Lösung messen
2. Königswasseraufschluss.

Bei Punkt 1 fand ich sage und schreipe 0,1% Chrom, Bei Punkt zwei aber nur 0,001% Chrom. Eine Verunreinigung ist ausgeschlossen. Jetzt habe ich allerdings gelesen dass Wenn CrO3 oder Chromsäure mit HCl in berührung kommt, bildest sich die flüchtige Verbindung CrO2Cl2. Dafür würde die Rotfärbung der Lösung sprechen beim Säureaufschluss. Dagegen dass allerdings nicht sichtbar etwas ausgegast ist.
Könnte es noch andere Gründe geben wieso das zeug auf einmal "weg" is?

Ich mach jetz nochmal nur mit wasser und einmal nur mit Salpetersäure. Schauen wir mal...
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HCl sind saure Gase und tun ganz schön aua in der Nase.


mfg Der Esel
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Lobpreiset Tobee

(fast) alles kleinsreiber - weils einfach schneller geht.

Geändert von DerEsel (24.04.2009 um 09:42 Uhr)
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