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Alt 21.03.2009, 18:10   #7   Druckbare Version zeigen
Bitti Männlich
Mitglied
Beiträge: 881
AW: Chemische Bindungen (Dipol, Polare Atombindung,...)

Also gut:

Das mit der Polarität ist eine Willkürliche Festlegung. Wenn man es ganz genau nimmt ist jede Bindung polar, wenn es nicht zwei identische Atome sind (=>Unterschietliche EN->polare Bindung) allerdings kann man Bindungen ab ~0,4{\Delta}EN als polar ansehen. Ob es nun nach außen hin ein Gesamtdipolmoment kann man entweder messen, oder wenn es nur qualitativ sein soll die Bindungsmomente vektoriell addieren (ist eh nur ne Näherung)

Das mit dem Dipol, wenn der Bindungswinkel <180° ist stimmt nicht wirklich. Bei einem tetraedrischen Molekül, ist der Bindungswinkel 109° (methan) und das ist ja auch unpolar.

Um die Form eines Moleküls vorhersagen zu können wirst du wohl nicht drumrum kommen dich mit der VSEPR-Theorie zu beschäftigen.

Und ja den Bindungswinkel kann man berechnen, allerdings ist das nicht ganz einfach. In der Theoretischen Chemie gibt es Programme, die Moleküle optimieren und anhand der Koordinaten im Raum dann die Bindungswinkel und Länge berechnen. Ein Trivialer weg ist mir leider nicht bekannt. Man kann ihn lediglich mithilfe von Kenntnissen in der Geometrie und der VSEPR-Theorie abschätzen.

und zur letzen Frage--> die läuft auch wieder auf die Vektoraddition hinaus. Allerdings ist es so, dass freie Elektronenpaare einen negativen Ladungsschwerpunkt darstellen, und im großen und ganzen werden die Elektronen meist zu dem elektronegativeren Atom "hingezogen" und dort ist dann auch meist der negative Schwerpunkt.

Ich hoffe es war nicht zu verwirrend beschrieben falls doch frag einfach nochmal nach.

Gruß Daniel

Geändert von Bitti (21.03.2009 um 18:15 Uhr)
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