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Alt 18.03.2009, 17:29   #4   Druckbare Version zeigen
juergen64  
Mitglied
Beiträge: 657
AW: Nachweise von Kalium und Aluminium

Hallo,

Zitat:
Zitat von CoDI Beitrag anzeigen
Zu Aluminium würde ich dann weiter folgende Formel aufstellen:
NH4 + [Al(OH)4]- -> NH3 + H2O + Al(OH)3
Wäre das korrekt?
Genau. Bis auf die vergessene positive Ladung des Ammoniumions.

Zitat:
Zitat von CoDI Beitrag anzeigen
Was ich immer noch nicht verstehe ist, warum das Ammoniumchlorid überhaupt zugegeben wird!? Die Aluminium-Ionen, die nachgewiesen werden sollen, sind doch schon vorher alle gebunden, oder?
Um es von anderen amphoteren Hydroxiden zu unterscheiden. {Al(OH)_3} fällt gerade in dem pH-Bereich aus, der sich mit Ammoniak und Ammonium einstellen läßt. Mit Zinksalzlösung würdest Du mit Natronlauge ähnliche Beobachtungen machen (Fällung von {Zn(OH)_2}, das sich dann unter Bildung von {Zn(OH)_4^-} löst), aber bei Zusatz von Ammoniumchlorid kann meines Wissens kein {Zn(OH)_2} wieder ausgefällt werden.

Zitat:
Zitat von CoDI Beitrag anzeigen
Zu Kalium:
Ich habe gelesen, dass Natriumhydrogencarbonat zugegeben wird, weil dadurch andere Kationen als Carbonate ausfallen.. könnte das auch sein?
Kann mir das allerdings nicht erklären.
Könnte natürlich sein, z.B. bildet Calcium ein schwerlösliches Carbonat. Allerdings ist auch Calciumtartrat schwer löslich (und in natürlichem Weinstein meist mit enthalten); es ist dann schon eine kniffelige pH-Angelegenheit, was unter welchen Umständen ausfällt.

Gruß,
Jürgen
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